Tag Archiv:Aus den Betrieben

Arbeitsplätze bis Ende 2023 sicher TSB: 600 Euro für ver.di-Mitglieder | Flexible Schichtpläne Für die einzige tarifgebundene Tiefdruckerei Tiefdruck Schwann-Bagel (TSB) in Mönchengladbach sind der Anerkennungs- und der ergänzende Firmentarifvertrag verlängert worden. Betriebsbedingte Kündigungen sind für die 260 Beschäftigten bis 31. Dezember 2023 ausgeschlossen. Die Vorteilsregelung gilt weiterhin: ver.di-Mitglieder erhalten jährlich 600 Euro. Vom zusätzlichen [...]
»Typisch Ippen« Druckhaus Dessauerstraße in München: Langjährig Beschäftigte entlassen | ver.di-Betriebsgruppe gegründet Sämtliche Rotationshelfer*innen im Druckhaus Dessauerstraße in München wurden entlassen. Nicht etwa weil ein automatisches Rollenwechselsystem angeschafft wurde. Den Rollenwechsel übernehmen seit Oktober die Druckteams. Viele Helfer*innen waren mehr als 20, mitunter 30 Jahre im Druckhaus beschäftigt. Heute sind sie Mitte und Ende 50: [...]
Keine Schließung in Erfurt Funke will Druckerei mit 270 Beschäftigten dichtmachen | Laut Gutachten betriebswirtschaftlicher Unsinn | ver.di macht öffentlich Druck Betriebsratsvorsitzender Dustin Hertel schimpft: Mehr als »leere Floskeln« habe das jüngste Gespräch mit der Geschäftsleitung nicht gebracht. Bereits das vierte. Der Betriebsrat hatte ein Gutachten in Auftrag gegeben, dem die Funke-Unternehmensleitung in keinem Punkt [...]
Ersatzteile aus dem Drucker Zahnräder, Laufrollen, Scharniere – Selberdrucken spart Geld | Druckindustrie wenig 
interessiert am 3-D-Druck | Ausnahmen sind Axel Springer und der Süddeutsche Verlag Auf den ersten Blick sieht es aus, als hätten sich Jakob Peters und Tobias Heidenreich für ihren Arbeitsplatz einen ziemlich großen Kühlschrank gegönnt. Mehr als zwei Meter hoch und [...]
Mohn Media will 470 Stellen streichen Es brodele »an allen Ecken und Kanten« im Betrieb, sagen die ver.di-Vertrauensleute, nachdem Dirk Kemmerer, Chef der Bertelsmann-Tochter Mohn Media, das Aus für 470 der etwa 2.000 Arbeitsplätze in Gütersloh angekündigt hatte. Sie kritisieren, dass der Druckerei »auf Deubel komm raus« eine Schrumpfkur verpasst werden solle. Und das, obwohl [...]
STI-Group schließt Grebenhain Zum Jahresende wird STI den Standort im hessischen Grebenhain dichtmachen. Fast 160 Beschäftigte verlieren ihren Arbeitsplatz. Für knapp 100 weitere Arbeitsplätze konnte der Betriebsrat beim Interessenausgleich und Sozialplan eine Verlagerung in benachbarte Werke in Lauterbach und Alsfeld erreichen. »Fehlende Investitionsbereitschaft, immer neue Strategiewechsel durch mehrfach ausgewechselte Geschäftsführungen und ein verpatzter Versuch, die [...]
Kahlschlag in Ahrensburg Axel Springer Verlag vernichtet Jobs In der Druckerei Ahrensburg will Springer etwa ein Drittel der knapp 180 Arbeitsplätze abbauen. Obwohl es seit Dezember ein Rationalisierungsschutzabkommen gibt, das den drei Konzern-Druckereien für 36 Monate eine Bestandsgarantie zusagt. Faktisch aber setze Springer die »schleichende Stilllegung« fort, sagt ver.di-Sekretär Jürgen Krapf. Vor acht Jahren zählte [...]
DuMont-Druckerei gerettet Kündigungen sind vom Tisch | Belegschaft muss auf Einkommen verzichten | Ausgelagerte Aufträge werden zurückgeholt Über Wochen verhandelten ver.di und der Betriebsrat mit der Geschäftsführung von DuMont über die Zukunft der Druckerei in Köln, ohne dass etwas an die Öffentlichkeit gedrungen ist. Dann machte die Gewerkschaft das Ergebnis bekannt. Der Standort ist gesichert, [...]
9,50 Euro Mindestlohn empfohlen Der Mindestlohn soll im nächsten Jahr von 9,35 Euro auf 9,50 Euro steigen. Das empfiehlt die Mindestlohnkommission, entscheiden wird die Bundesregierung. Der Mindestlohn soll in weiteren Schritten bis auf 10,45 Euro im Jahr 2022 angehoben werden. Den Gewerkschaften reicht das nicht. Sie fordern schon lange einen deutlichen Sprung auf zwölf Euro. [...]
Zurück aus dem Risikogebiet Corona-Zeit, Ferienzeit. Was passiert, wenn jemand aus einem Risikogebiet an den Arbeitsplatz zurückkehrt? Wer etwa aus Schweden, der Türkei, Bosnien und Herzegowina oder dem Kosovo kam – lauter Länder, die das Robert-Koch-Institut als Risikogebiete ausweist –, musste sich 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Manche Bundesländer weichen inzwischen von dieser Regelung [...]