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In dem Artikel in DRUCK+PAPIER 3/2025 zum Karl-Richter-Verein (t1p.de/krv-mitglieder-spenden) war zu lesen, dass in dem Haus in der Dudenstraße 10 über 2.000 Bände, Nachlässe, Zeitschriften und Akten aufbewahrt sind. Größere Bestände an Archivalien des graphischen Gewerbes besäßen nur die Bibliotheken des Gutenberg-Museums in Mainz und der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn. Das will Wolfgang Blumenthal, Bücherfreund und fundierter Kenner von Gewerkschaftsgeschichte, so nicht stehenlassen. Er muss es wissen. DRUCK+PAPIER veröffentlichte vor einem Jahr ein Porträt über ihn: t1p.de/w-blumenthal

»In DRUCK+PAPIER 3/2025 werden im Beitrag über den Karl-Richter-Verein mit Mainz und Bonn die Orte benannt, in denen die bedeutendsten Bestände zur Geschichte des grafischen Gewerbes und der grafischen Industrie sowie der grafischen Gewerkschaften gesammelt werden. Unbedingt ist aber auch die Stiftung SAPMO (Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR) im Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde zu nennen. Dort befindet sich heute das ehemalige Archiv des FDGB (Freier Deutscher Gewerkschaftsbund, d. Red.), das ebenso umfangreiche Archivalien der Gewerkschaften von ihrer Gründung bis 1933 bzw.1945 und ihres Widerparts, der Unternehmensverbände, enthält.«