Tag Archiv:Zeitungszusteller

Mindestens 30 Prozent Bundesarbeitsgericht bestätigt 
höheren Nachtzuschlag Eine Bremer Zustellerin verpasste ihrer Firma jetzt eine tüchtige Niederlage: Weil sie den Weser-Kurier für den abgesenkten Zeitungszusteller-Mindestlohn und nur 25 Prozent Nachtzuschlag austragen musste, verklagte sie im August 2015 den tariflosen Zeitungslogistikbetrieb. Der Fall zog sich durch alle Instanzen. In Sachen Zuschläge bekam die Klägerin recht. Keine [...]
»Millionengeschenk« Zeitungszustellern fehlen zehn Prozent Rentenbeiträge der Verleger Die große Koalition hat dem Druck der Zeitungsverleger nachgegeben: SPD und CDU/CSU vereinbarten, dass die Verleger fünf Jahre lang für Zeitungszusteller/innen, die auf 450-Euro-Basis arbeiten, statt 15 nur 
5 Prozent in deren Rentenkasse zahlen müssen (siehe DRUCK+PAPIER 1/2018). Wer die Differenz aufbringen muss, ist unklar. Die Senkung [...]
Verleger wollen es noch billiger Zusteller-Betriebsrat der NW Logistik Bielefeld erstritt einen Sozialplan Einigen Verlegern hat es nicht gereicht, dass die vorherige große Koalition beim gesetzlichen Mindestlohn eine Ausnahme gemacht hat. Sie hätten es gern noch billiger gehabt. Wie der Verlag der Neuen Westfälischen (100 Prozent SPD). Erster Akt: Die bisher separat verteilten Prospekte sollten [...]
Die mächtige Lobby 
der Zeitungsverleger Zusteller erhalten seit 1. Januar 2018 erstmals vollen Mindestlohn | Große Koalition vereinbart erneut Nachlass für Zeitungsbesitzer | Nachts aufstehen, im Dunkeln Zeitungen stecken und doch nie den vollen 
Mindestlohn bekommen. Was unterscheidet die Kellnerin vom Zeitungszusteller? Vieles. Aber eines haben sie gemeinsam: Beide brauchen ein Einkommen, um ihren Lebensunterhalt [...]
Wenn Kaufleute 
das Sagen haben Interview mit Horst Röper DRUCK+PAPIER: Warum hat die Funke Mediengruppe 2014 die Tageszeitungen und Zeitschriften von Springer gekauft? Röper: Die beiden regionalen Tageszeitungen Berliner Morgenpost und Hamburger Abendblatt wollte Funke gar nicht haben. Das hat ihnen Springer diktiert. Ihr Interesse galt den Zeitschriftentiteln von Springer; an die wollte Funke ran. [...]
Rüder Umgang bei Funke »Rechte der Beschäftigten mit Füßen getreten« | 
Feier für die einen, Rausschmiss für die anderen | 
Verzicht aufgezwungen Zur Begrüßung Glühwein und geröstete Kastanien. Später Speisen à la carte im Festsaal. Der Anlass: Die Funke-Redakteur/innen der Frauen- und Programmzeitschriften sollten sich kennenlernen. Deshalb flogen die Hamburger zur Weihnachtsfeier zu den Münchnern. [...]
Zusteller zahlen die Zeche Angesichts sinkender Auflagen versuchen Unternehmen in der Zeitungszustellung, neue Geschäftsfelder zu erschließen – auf Kosten der Beschäftigten Morgens, Viertel nach fünf vor einem Berliner Mietshaus. Dutzende Briefkästen reihen sich aneinander. Die Augen von Björn Kaczmarek* huschen von links nach rechts und wieder zurück. Seit vielen Jahren arbeitet der 38-Jährige als Zeitungszusteller. [...]
Zusteller bis 2018 benachteiligt Bis Ende nächsten Jahres sollen Zeitungszusteller beim Mindestlohn weiter diskriminiert werden. Während andere Beschäftigte ab dem 
1. Januar 2017 mindestens 8,84 Euro pro Stunde verdienen müssen, sind es bei Zustellern nur 8,50 Euro. Bis Ende 2016 erhalten Zeitungsboten sogar nur einen Mindestlohn von 7,23 Euro pro Stunde. Mit einer wichtigen Einschränkung: [...]
»Gigantische Fehlprognose« Mindestlohn ist kein »Jobkiller«. Millionen profitieren. Interview mit Gerhard Bosch DRUCK+PAPIER: Seit anderthalb Jahren gilt 
in Deutschland der gesetzliche Mindestlohn. Wie fällt Ihre Bilanz aus? Bosch: Außerordentlich positiv. Die Löhne sind kräftig gestiegen – gerade für Un- und Angelernte sowie in klassischen Niedriglohnbereichen. Also eine echte Verbesserung. Allerdings verdienen rund 1,4 Millionen Menschen [...]