Kategorie Archiv:Meldungen

DuMont verkauft Berliner Verlag Die Kölner Unternehmensgruppe hat den Verlag mit Berliner Zeitung, Berliner Kurier und Berliner Abendblatt sowie der Berliner Zeitungsdruckerei an ein vermögendes Ehepaar aus Berlin verkauft. Silke und Holger Friedrich sind Neulinge im Zeitungsgeschäft. Sie sind Eigentümer und Betreiber einer 
Privatschule in Berlin-Mitte.
Nachtschichtarbeit und Krebs Arbeiten in der Nacht bringt nicht nur den Tag-Nacht-Rhythmus durcheinander, sondern löst wahrscheinlich auch Krebs aus. Diesen Zusammenhang bestätigt die Internationale Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Wissenschaftler*innen stufen Nachtschichtarbeit damit in dieselbe Gruppe wie Glyphosat und rotes Fleisch ein. Das geht aus einer Pressemitteilung des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie [...]
Wichtig sind Tarifpolitik und Bildung Der auf der Bundeskonferenz der Fachgruppe Verlage, Druck und Papier bestätigte Vorstand hat sich konstituiert. Vorrang wird in den nächsten vier Jahren die Tarifpolitik haben. »Angesichts der Tarifflucht im Arbeitgeberverband ist das Aufgabe nicht nur der Tarifkommission, sondern der Fachgruppe insgesamt«, sagt Karin Wagner, langjähriges Vorstandsmitglied. Außerdem bleibe Bildung wichtig [...]
Fast drei Wochen gestreikt Auch für die 70 Kolleg*innen, die in der Frankfurter Societäts-Druckerei entlassen werden, gibt es einen Sozialplan. Über die Hintergründe, das Vorgehen der Ippen-Verlagsgruppe und Rempel-Familie sowie den fast dreiwöchigen Streik und Widerstand der Belegschaft veröffentlicht publik in der aktuellen Ausgabe eine Reportage.
Sozialplan in Leipzig Noch im Dezember wurde ein Sozialplan für die Kolleg*innen der Leipziger Zeitungsdruckerei vereinbart. Madsack schließt den Betrieb zum Jahresende, davon sind 60 Beschäftigte in der Druckerei und rund 200 in der ausgegliederten Weiterverarbeitung betroffen. Die Belegschaft hatte für einen besseren Sozialplan gestreikt. Mehr dazu unter http://bit.ly/LVZ-SP
Bosch-Druck in Insolvenz Die Akzidenzdruckerei im niederbayerischen Ergolding geht in die Insolvenz in Eigenverwaltung. Bei dieser (umstrittenen) Sonderregelung übernimmt nicht ein externer Insolvenzverwalter die Regie im Betrieb, sondern der Unternehmer selbst. Überwacht wird er von einem Sachwalter, der vom Insolvenzgericht bestellt wurde. Pascal Attenkofer von ver.di kritisiert das Vorgehen des Unternehmens scharf: »Die Insolvenz ist [...]
Betriebsratsmobbing bei Weltbild Die Weltbild-Geschäftsführung hat die Kündigung des Betriebsratsvorsitzenden zurückgezogen. Seit Juli hatte das Unternehmen versucht, vor dem Augsburger Amtsgericht dessen Entlassung durchzusetzen. Jetzt scheiterte Weltbild. Der Vorsitzende Richter hatte dem Arbeitgeber geraten, den Antrag zur Kündigung des Betriebsrats zurückzuziehen. Das Gericht hatte nach Informationen von ver.di weder stichhaltige Beweise für die Vorwürfe des [...]
Ungewisse Zukunft für apm Es ist nach wie vor unklar, wie es für die Belegschaft der apm-Druckerei in Darmstadt weitergeht. Am 1. Oktober wurde das 
Insolvenzverfahren eröffnet. Seitdem hat 
die Insolvenzverwalterin das Sagen im 
Betrieb (DRUCK+PAPIER 4/2018). Von den 
einst 150 Beschäftigten haben jüngere 
Facharbeiter die Firma bereits verlassen; 
30 Kolleginnen und Kollegen wurde 
gekündigt. [...]
Appl-Betriebe werden geschlossen Die Tiefdruckerei Print-Forum in Kirchardt bei Heilbronn soll zum März 2019 geschlossen werden. Als Grund wurde die rückläufige Auftragslage genannt, berichtet Wolfgang Haupt von ver.di. Betriebsrat und 
ver.di haben die Verhandlungen zum Inte-
ressenausgleich und Sozialplan für die knapp 60 Beschäftigten bereits aufgenommen. 
Die Tiefdruckerei gehört zur Firmengruppe Appl mit Sitz im bayerischen [...]
Ippen steigt aus Tarif aus Kaum haben sie die Zeitung übernommen, kippen sie die Tarifbindung: Die Ippen-
Gruppe und die Verlegerfamilie Rempel 
haben angekündigt, mit der Frankfurter Neuen Presse in den OT-Status (ohne Tarif) des Hessischen Zeitungsverlegerverbandes zu wechseln. Manfred Moos von ver.di: 
»Bereits bei den Verkaufsverhandlungen wurde die Mitbestimmung nicht eingehalten, Betriebsräte wurden nicht informiert. [...]