Migration

Anayurt heißt Heimat

60 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen | In Deutschland zu Hause und hier zu Fremden gemacht

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Junge Männer aus der Türkei, 1961 auf dem Düsseldorfer Flughafen gelandet
Fotos: picture-alliance / Wolfgang Hub

»Endlich interessiert sich jemand für unsere Geschichte«, sagt Orhan Simsek. Dann erzählt er. Vom Großvater, der einwanderte, und wie es für die Eltern war, in Deutschland anzukommen. Der Betriebsratsvorsitzende von Smurfit Kappa in Düsseldorf gehört zur dritten türkischen Generation. Er spricht es nicht aus, aber zwischen den Worten ist zu hören: Man holte die Menschen zum Arbeiten; willkommen geheißen wurden sie nicht.

Vor 60 Jahren schlossen die Regierungen in Bonn und Ankara ein Anwerbeabkommen. Das vierte nach Italien, Spanien und Griechenland, das die Bundesrepublik Deutschland unterzeichnete. Das Land brauchte Arbeitskräfte, um das deutsche Wirtschaftswunder zu schaffen.

Sie wurden am Bahnhof von Istanbul-Sirkeci mit Essenspaketen in den Zug nach Norden gesetzt. Oder in den Flieger nach Düsseldorf. Fortan waren sie »die Gastarbeiter«. Ihnen wurden Arbeitsplätze und Wohnungen zugewiesen, oft Wohnheime und Baracken. Deutschunterricht gab es nicht – die Vermittler informierten die Neuankömmlinge lediglich mit einem Merkblatt über die Regeln und Sitten in Deutschland.

Zwei Jahre – länger durften die Arbeitsmigrant*innen nicht bleiben. So war es im Abkommen festgelegt. Auch ihre Angehörigen durften sie nicht nachholen. Die Aufenthaltsdauer wurde verlängert, als sich in den Fabriken und Bergwerken die Erkenntnis durchgesetzt hatte, dass es zu teuer war, dauernd neue Arbeitskräfte anzulernen.

Die Menschen kamen zum Arbeiten, bleiben wollten viele nicht. Vielleicht ein paar Jahre, um Geld zu verdienen. Migration ist verbunden mit der Hoffnung auf ein besseres Leben. Migration ist aber auch das Gefühl der Zerrissenheit, das Leben in zwei Welten – in der Türkei und in Deutschland. Bleiben? Oder zurückkehren? In Deutschland alt werden oder zu Hause sterben?

Das treibt die Kinder der türkischen Einwander*innen nicht um. »Meine Heimat ist hier«, sagt Bülent Arslan, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender bei dem Faltschachtelhersteller A. Landerer in Neuenstadt. Er hat den deutschen Pass und ist hier zu Hause. Im Urlaub vermisse er »das alles hier«. Pervin Özyilmaz, Arbeiterin bei Sengewald Klinikprodukte in Rosenheim, hätte den deutschen Pass auch schon längst, wenn sie dafür die türkische Staatsangehörigkeit nicht aufgeben müsste. »Gut wäre, wenn wir beide Pässe haben könnten, denn wir sind sowohl Türken als auch Deutsche.«

Yalcin Yilmaz, in Deutschland geboren und »stolzer Frankfurter«, findet: Echte Heimat ist die Türkei nur noch für seine Eltern. Auch wenn er manchmal merke, »dass wir hier nicht dazugehören«, sagt der 54-Jährige, der in der Plattenkopie bei der Frankfurter Societäts-Druckerei in Mörfelden-Walldorf arbeitet. Vor allem auf der Behörde lasse man ihn und seine Familie das spüren. Bülent sagt es so: »Leute, die nicht urdeutsch aussehen, werden nach jedem Terroranschlag von manch einem schräg angeschaut. Das ist nicht wegzukriegen.«

»Eigentlich«, überlegt Cihangir Yilmaz, »bin ich deutscher als so mancher Bio-Deutsche.« Ein gebürtiger Alsfelder, der seinen Urlaub lieber auf Ibiza verbringt als in der Türkei. Doch weil er einen türkischen Namen hat und seinen Vorfahren ähnlich sieht, wird er manchmal zum Fremden gemacht. Cihangir ist Betriebsratsvorsitzender bei DS Smith in Fulda, gewählt von einer Belegschaft, die aus allen möglichen Ländern stammt. Rassistische Sprüche gibt es. Die kontert er inzwischen.

Orhan Simsek ist bei Smurfit Kappa in Düsseldorf der Betriebsratsvorsitzende, Cihangir Yilmaz bei DS Smith in Fulda, Bülent Arslan ist der Stellvertreter bei A. Landerer. Sie sind keine Einzelfälle. Beschäftigte mit Migrationshintergrund seien überdurchschnittlich häufig als Betriebsräte oder Vertrauensleute aktiv, sagt die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung. »Ein Grund: Viele haben früh gelernt, für sich und andere zu kämpfen.«

»Meine Heimat ist hier, die Belegschaft vertraut mir«

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Bülent Arslan, 46, Werkzeugmacher, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender bei A. Landerer in Neuenstadt am Kocher
Foto: privat

»Das Anwerbeabkommen von 1961 halte ich für eine gute Sache. Es hat dazu geführt, dass ich in Deutschland geboren wurde. Ich konnte es mir ja nicht aussuchen. Aber es hat unser Schicksal zum Guten geführt.

Meine Heimat ist hier, im Nordosten von Baden-Württemberg. Hier bin ich geboren. Meine Eltern stammen aus der Gegend von Kayseri in Anatolien. Mein Vater kommt aus einer Bauernfamilie, arbeitete aber bald in Ankara als Schreiner. Mit 21 Jahren kam er 1968 nach Deutschland und fand gleich Arbeit in einer Möbelfabrik in Obersulm. Er wollte nur ein paar Jahre in Deutschland bleiben und ging auch 1971 in die Türkei zurück. Aber 1974 zog er mit meiner Mutter wieder nach Deutschland – er konnte hier einfach mehr Geld verdienen.

Mein älterer Bruder war da schon auf der Welt. Er blieb beim Opa in der Türkei und wurde erst als Elfjähriger nach Deutschland geholt. Da hatte mein Vater seinen Plan aufgegeben, endgültig in die Türkei zurückzugehen. Er fing bei einem Autozulieferer an und blieb 24 Jahre dort. Trotzdem hängt er an seiner Heimat. In den Ferien waren wir oft da; als Rentner lebte er mit meiner inzwischen verstorbenen Mutter monatelang in der Türkei. Er wohnt aber weiter in Deutschland, denn ich und meine drei Geschwister sind alle hier.

Wir sind Deutsche. 2010 habe ich mir den deutschen Pass geholt und den türkischen abgegeben. Das war eine bewusste Entscheidung. Hier ist meine Heimat. Wenn ich im Urlaub eine Weile weg bin, vermisse ich das alles hier. Trotzdem werden Leute, die nicht urdeutsch aussehen, nach jedem Terroranschlag von manch einem schräg angeschaut. Das ist nicht wegzukriegen.

In der Grundschule war ich voll integriert. Beim Fußballverein wurde ich aber eher nicht gleich in die Mannschaft gewählt. Ich habe mir darüber keinen Kopf gemacht.

Wir hatten viele Kontakte zu Deutschen, lebten aber auch in einer türkischen Community. Wir pflegen bis heute unsere türkische Identität und versuchen auch, unsere religiösen Bräuche am Leben zu halten. Viele Leute aus der Heimat meiner Mutter siedelten sich in und bei Heilbronn an, auch Verwandte. Fast jedes Wochenende gab es Besuche und Treffen. Als ich Kind war, sprachen wir in der Familie nur Türkisch. Jetzt reden wir mit unseren Kindern eher einen Mischmasch aus Deutsch und Türkisch – wie es gerade kommt. Ich habe aber darauf geachtet, dass wir mit unseren beiden Kindern in den ersten drei Lebensjahren nur Türkisch redeten. Denn sie sollten ihre Muttersprache flüssig sprechen können. Im Kindergarten kam dann ganz schnell das Deutsche dazu.

Ich lernte nach dem Hauptschulabschluss Werkzeugmechaniker, obwohl ich eigentlich nichts mit Metall am Hut hatte. Gleich danach ging ich zu einer Verpackungsfirma, blieb da sieben Jahre lang und wechselte dann zu Landerer. Nebenbei engagiere ich mich in der Gewerkschaft, im Bezirks- und Landesfachgruppenvorstand. Außerdem sitze ich in der Tarifkommission. Mir macht das Spaß, ich hab gern mit Menschen zu tun. Seit zwölf Jahren bin ich hier Betriebsrat und stellvertretender Vorsitzender. Die Belegschaft vertraut mir. Es sind 265 Leute und davon nur etwa ein Dutzend mit türkischen Wurzeln.« (Protokoll: Klaus Nissen)

»Ich sage höchstens: Lass dir mal ein Gehirn wachsen!«

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Cihangir Yilmaz, 46, Gleisbauer, Betriebsratsvorsitzender bei DS Smith in Fulda
Foto: privat

»Ich bin Deutscher. Ein gebürtiger Alsfelder. Türkisch spreche ich so lala, eher gebrochen. Den Urlaub verbringe ich eher auf Ibiza als in der Türkei. Eigentlich bin ich deutscher als so mancher Bio-Deutsche. Aber vom Aussehen her hab ich natürlich das Erbe meiner türkischen Vorfahren. Und das hat man mir schon in der Schule immer mal unter die Nase gerieben. Als Azubi in der Gleisbau-Werkstatt der Bahn warf mir ein Kollege ein Zehn-Pfennig-Stück hin und sagte: ›Nimm das und mach dich ab! Du hast hier nichts zu suchen.‹ Da haben mich zum Glück andere davon abgehalten, dem Typen eins auf die Nase zu geben. Noch heute kommt manchmal ein blöder Spruch wie: ›Kanaken gehören nicht in den Betriebsrat.‹ Und das nach 16 Jahren im Betriebsrat, davon vier als Vorsitzender. Dabei haben mich auch die bio-deutschen Kolleginnen und Kollegen gewählt. Unsere Belegschaft zählt 369 Köpfe, die aus allen möglichen Nationen stammen. Nur fünf oder sechs von uns haben türkische Wurzeln.

Wenn so ein Spruch kommt, bleibe ich eher gelassen. Und sage höchstens: Lass dir mal ein Gehirn wachsen! Ich lasse mich nicht auf das niedrige Niveau solcher Typen runterziehen.

Man kann sich auch mit einem türkischen Namen in Deutschland gut heimisch fühlen. Allerdings ist das seit 2015 ein bisschen schwieriger geworden. Seitdem die vielen Flüchtlinge gekommen sind, begegnen einem manche Menschen mit mehr Ablehnung. Das ist ganz schön traurig. Wir sind doch längst eine internationale Gesellschaft. Meine Tochter hat auch polnische Wurzeln, spricht Englisch und Französisch. Und meine Schwester lebt und arbeitet in der Schweiz. Ein türkischstämmiger Freund von mir hat in Flieden den Gasthof zum Ochsen übernommen. Mit der deutschen Küche, auch mit Schweineschnitzeln. Das geht alles.

Mein Vater ist mit 16 Jahren nach Deutschland gekommen, zusammen mit seiner großen Schwester und seinem Schwager. Er stammt aus einer Bauernfamilie bei Antakya, nahe der syrischen Grenze. Er wollte damals in Deutschland sein Glück machen und es ist ihm gelungen. Inzwischen ist er richtig eingedeutscht. Er hat als Ungelernter bei Stabernack in Alsfeld gearbeitet. Meine Mutter hatte er 1974 aus der Türkei in dieses Dorf im Vogelsberg geholt.

Als ich hier geboren wurde, waren die Eltern gerade mal 18 oder 19 Jahre alt. Wir wohnten zur Miete, eine türkische Community gab es nicht. Mein Vater lernte fließend Deutsch. Zuletzt hat er für die Gemeinde Künzell gearbeitet, engagierte sich in der Gewerkschaft. Inzwischen ist er pensioniert. In die Türkei hat es ihn immer mal gezogen, einmal sogar ein ganzes Jahr lang. Aber er sagt, dass er Künzell als seine Heimat empfindet.« (Protokoll: Klaus Nissen)

Beide Pässe – das wäre gut

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Pervin Özyilmaz, 50, Arbeiterin bei Sengewald Klinikprodukte in Rosenheim
Foto: privat

»Der Anfang in Deutschland war nicht einfach. Ich fühlte mich fremd hier. Es war schwer, Kontakte zu bekommen – außer zu den türkischen Leuten, die in der Gegend von Rosenheim leben. Aufgewachsen bin ich bei Izmir im Westen der Türkei. Als ich 18 Jahre alt war, zog ich zu meinem Mann nach Bad Aibling.

Später kamen meine Zwillinge auf die Welt, um die ich mich sieben Jahre lang zu Hause kümmerte. Erst danach bin ich zum Arbeitsamt gegangen. Das schickte mich für fünf Monate in einen Deutschkurs. Das war gut. Aber besser wäre es gewesen, wenn ich gleich bei der Ankunft intensiver Deutsch gelernt hätte.

Danach fand ich Arbeit in einer Putzfirma, die von Türken geleitet wurde. Jetzt bin ich in der Produktion bei der Firma Sengewald Klinikprodukte. Wir stellen zum Beispiel Operationstücher her. Da arbeite ich mal in der Früh-, mal in der Nachtschicht. Man gewöhnt sich daran.

Besser wäre es natürlich gewesen, wenn ich in jungen Jahren eine Ausbildung gemacht hätte. Meine Kinder haben Berufsausbildungen – die Tochter arbeitet im Einzelhandel, der Sohn in der Sicherheitsbranche. Sie sind noch mehr in Deutschland verwurzelt als ich. Den deutschen Pass hätte ich auch schon längst, wenn ich dafür nicht meine türkische Staatsangehörigkeit abgeben müsste. Gut wäre, wenn wir beide Pässe haben könnten, denn wir sind sowohl Türken als auch Deutsche.« (Protokoll: Klaus Nissen)

Die alten Grenzen gibt’s nicht mehr

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Yalcin Yilmaz, 54, Elektroanlageninstallateur, arbeitet in der Plattenkopie bei der Frankfurter Societäts-Druckerei in Mörfelden-Walldorf
Foto: privat

»Ich bin ein stolzer Frankfurter und wurde im Stadtteil Höchst geboren, wo ich heute noch lebe. Ich verstehe mich aber auch als Türke. Ich habe den türkischen Pass, mit dem kann ich überall in der EU ein- und ausreisen. Auch in die USA. Bis vor etwa fünf Jahren konnte ich mir auch gut vorstellen, in die Türkei umzuziehen. Es ist ein wunderschönes Land. Aber manches empfinde ich dort als befremdlich; außerdem werde ich da immer wie ein Tourist behandelt. Nein, mein Lebensmittelpunkt ist hier.

Für meine Eltern ist die Türkei noch eine echte Heimat. Mein Vater Cemal Yilmaz kam schon 1964 aus Mittelanatolien nach Deutschland. Da war er 24 Jahre alt. Er arbeitete zuerst auf Baustellen in Bayern. Dann kam er nach Hessen zur Frankfurter Societäts-Druckerei, wo er in der Weiterverarbeitung arbeitete. 1965 holte er meine Mutter aus der Türkei nach Deutschland. Ein Jahr später kam mein Bruder zur Welt und dann bin ich geboren.

Mein Vater war Mitte der 1970er-Jahre der Erste im Rhein-Main-Gebiet, der einen türkischen Lebensmittelladen aufmachte. Damals gab’s nur Konserven, Schafskäse, Sucuk und Oliven. Seine Kunden waren türkische Arbeiter, die in Wohnheimen lebten. Sie verpflegten sich in den Werkskantinen, aber an freien Wochenenden kochten sie Gerichte aus ihrer Heimat.

Später arbeitete meine Mutter bei dem Chemieunternehmen Hoechst und ich lernte Elektroanlageninstallateur bei der Bundesbahn. Nach der Arbeit musste ich meinem Vater im Laden helfen, obwohl ich lieber meine Freunde getroffen hätte. Aber der Vater war eine Autorität, der man nicht ausweichen konnte. Das war bei seiner Generation üblich. Jetzt ist er längst Rentner. Er war oft für längere Zeit in der Heimat. Nächstes Jahr will er ganz in die Türkei übersiedeln. Meine Geschwister und ich werden wohl hierbleiben. Wir haben in der zweiten Generation stärkere Bindungen an Deutschland. Auch wenn wir manchmal merken, dass wir nicht ganz dazugehören. Vor allem bei Behördengängen lässt man uns das spüren. Uns werden eher mal Steine in den Weg gelegt als Leuten mit anderer Herkunft. Ich hoffe, dass sich das noch ändert. Deutschland ist ja schon weit vorangekommen auf dem Weg in eine multikulturelle Gesellschaft. Ich bin mit einer Italienerin verheiratet – wir leben miteinander, obwohl wir aus ganz verschiedenen Kulturen kommen. Mein Neffe und meine Nichte haben Freunde, deren Vorfahren aus allen möglichen Ländern stammen. Die Welt ist längst global geworden. Die alten Grenzen kann man nicht mehr abschotten – ob uns das gefällt oder nicht. Wichtig bleibt dabei, dass man sich gegenseitig respektiert. Und dass jedem klar ist, welche Regeln hier im Umgang miteinander gelten.« (Protokoll: Klaus Nissen)

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Von der Anwerbung bis zum Anwerbestopp

Das Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei wurde am 30. Oktober 1961 in Bad Godesberg unterzeichnet. Bis 1973 reisten 867.000 Menschen in die Bundesrepublik, 500.000 kehrten wieder zurück in die Türkei. Als die hohen Ölpreise die Konjunktur abwürgten, verhängte die Bundesregierung unter Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) 1973 einen Anwerbestopp. Die laufenden Arbeitsverträge mit den Arbeitsmigrant*innen blieben bestehen, neue kamen nicht hinzu. Die Stimmung kippte, viele Einheimische wollten weniger Nicht-Deutsche im Land haben. Die Regierung unter Kanzler Helmut Kohl (CDU) zahlte ab Oktober 1983 jedem Arbeitsmigranten und jeder Arbeitsmigrantin 10.500 Mark, wenn sie das Land verließen. Doch darauf ließen sich nur 150.000 Menschen ein. Heute leben in Deutschland etwa drei Millionen Menschen mit türkischen Wurzeln. Die Hälfte hat den deutschen Pass. nis